Überforderung durch Digitalisierung vermeiden
Digitale Reizüberflutung ist längst mehr als ein technisches Thema – sie betrifft unser Nervensystem, unsere Konzentration und unsere emotionale Widerstandskraft. Dieses Webinar zeigt, wie Führungskräfte und Teams die ständige Informationsflut gezielt managen und gleichzeitig mentale Klarheit und gesunde Leistungsfähigkeit bewahren können.
„Ich traue mich gar nicht mehr ins Bett zu gehen, weil ich sonst morgens aufwache und zwei drei fundamentale Neuerungen verschlafen habe.“ Diese Äußerung eines begeisterten Techinvestors zeigen das Tempo, mit dem die Veränderungen gerade Gewissheiten und Erlerntes hinwegfegen. Die meisten von uns starren hingegen in Schockstarre auf das, was sich da tut. Einfach den Kopf in den Sand stecken wie der berühmte „Vogel-Strauß“ ist leider keine Option. Was also tun. Darauf gibt dieses Webinar viele hilfreiche und oft überraschende Antworten.
"Alle 2 Minuten bzw 275 Mal am Tag werden Arbeitnehmende weltweit im Schnitt durch digitale Nachrichten und Meetings bei ihrer Arbeit unterbrochen. Die Folge ist, dass sich ein Großteil, nämlich 80 Prozent, erschöpft und gestresst fühlt. Was können Arbeitgeber und Arbeitnehmer tun?" - HR Performance vom 23.09.2025




Webinar von 10:00 - 14:00 Uhr (inkl. Pausen)
Darum wird es gehen:
Digitale Arbeitslast verstehen und wirksam steuern
- Methoden zum Priorisieren, Fokussieren und Strukturieren (z. B. Kanban-Kalender, Drei-Fenster-Technik, Pomodoro-Modell)
- Umgang mit Dauererreichbarkeit, Meeting-Overload & Tool-Flut
- „Feature-Eignungstest“: Wie Sie neuen Tools klare Grenzen setzen
- „Change-Budget“ pro Monat: Max. eine relevante Neuerung pro Team – alles andere in die Warteschleife
Managementpraktiken für mehr Fokus und Effizienz
- „Maintainer-Tag“ statt Dauer-Feuerlöschen: ein halber Tag im Monat für Pflege, Struktur & Optimierung
- „Update-Premiere“: Neues sichtbar machen – 20 Min Live-Demo „Problem → Lösung → Nutzen in Zahlen“
- „Red-Flag“-Wörter („Nur mal schnell“, „Können wir parallel“) erkennen und als Stoppsignal für Überlastung nutzen
- Das Prinzip der „Aufmerksamkeits-Firewall“ – Schutz vor digitalem Overload
- Kennzahlen, die die Überlast sichtbar machen: Wechselkosten-Zeit, WIP pro Person, Meetingzeit-Reduktion, Tool-Anzahl, Antwortlatenz
Nervensystem & Selbstregulation
- Warum das Gehirn nicht für Dauerreize gemacht ist
- Mini-Reset-Techniken aus der Stressforschung:
- Atemfokus, 5-Sinne-Reset, Self-Hold-Geste
- Wie Sie erkennen, wann Ihr Nervensystem überlastet ist („Fight – Flight – Freeze“)
- Self-Regulation in Echtzeit: kleine Signale, große Wirkung:
- 10 Minuten Morgenlicht für Fokus & Schlafqualität
- 3 bewusste Atemzüge vor jedem Tab-Wechsel
- Achtsame Mikro-Momente statt Dauer-Scrollen
- Die „Pause als Power Tool“: Kurze Entspannungsschleifen für Fokus & Resilienz
Achtsamer Umgang mit KI & digitalen Tools
- „Co-Pilot statt Autopilot“: KI als Strukturhilfe, nicht als neuer Stressor
- Wie Sie mit klaren Prompts mentale Distanz zu belastenden Themen schaffen
- Input-Diät: Weniger Output, mehr Klarheit
- Menschliche Intuition, Empathie und Werteorientierung bleiben unverzichtbar
Team- und Organisationsaspekte
- Digitale Hausordnung: klare Tool-Struktur & Kommunikationszeiten
- Team-Arbeitsvertrag: Antwortzeiten, Meeting-Standards, Erreichbarkeitsregeln
- Monatlicher „Deinstalliertag“: digitale Hygiene fördern
- 14-Tage-Transferplan zur nachhaltigen Umsetzung
Was Teilnehmende mitnehmen
- Klare Tools für Struktur & Priorisierung
- Methoden zur Stress- und Reizregulation im Arbeitsalltag
- Checklisten & Vorlagen zur nachhaltigen, digitalen Arbeitsorganisation
- Strategien für bewussten KI-Umgang
- Neue Routinen, die Stress reduzieren und Energie zurückbringen
Das Webinar verbindet bewährte Managementmethoden mit modernen Ansätzen aus Achtsamkeit, Neuropsychologie und Stressmanagement.
Teilnehmende lernen nicht nur Tools, sondern auch, wie sie ihr Nervensystem aktiv regulieren, um unter hoher digitaler Belastung leistungsfähig und klar zu bleiben.


Webinarablauf / -zeiten:
10.00 - 14.00 Uhr Webinar (inkl. Pausen)
Ihr Referent / Ihre Referentin
Katharina Ogilvie
Expertin für mentale Gesundheit | Wirtschaftspsychologin | Inhaberin
Zielgruppe
Fach- und Führungskräfte aus allen Branchen, welche ihre Effizienz steigern und gleichzeitig ihren Stress reduzieren wollen.
Ihr Kenntnisstand
- Stufe 1: Sie sind noch nicht bewusst mit dem Thema in Berührung gekommen.
- Stufe 2: Sie sind bereits auf das Thema aufmerksam geworden und sind neugierig.
- Stufe 3: Sie finden das Thema wichtig und haben Grundkenntnisse.
- Stufe 4: Sie wenden das Thema in Grundzügen bereits in der Praxis an.
- Stufe 5: Sie wenden das Thema bereits professionell in der Praxis an.
Maximal 14 Teilnehmende

Zusammenfassung (tl;dr):
Das Webinar „Überforderung durch Digitalisierung vermeiden“ zeigt, wie Fach- und Führungskräfte digitale Arbeitslast besser steuern und mentale Klarheit im Arbeitsalltag erhalten können. Im Mittelpunkt stehen Dauererreichbarkeit, Meeting-Overload, Tool-Flut, digitale Reizüberflutung und die Frage, wie Teams trotz hoher Veränderungsgeschwindigkeit handlungsfähig bleiben.
Teilnehmende lernen konkrete Methoden für Priorisierung, Fokus und Struktur kennen: Kanban-Kalender, Drei-Fenster-Technik, Pomodoro-Modell, Aufmerksamkeits-Firewall, Change-Budget, Maintainer-Tag und klare Stoppsignale gegen Überlastung. Zusätzlich geht es um Kennzahlen, mit denen digitale Überforderung sichtbar wird, etwa Wechselkosten-Zeit, WIP pro Person, Meetingzeit, Tool-Anzahl und Antwortlatenz.
Das Webinar verbindet Managementmethoden mit Ansätzen aus Achtsamkeit, Neuropsychologie und Stressmanagement. Ziel ist ein praxistauglicher Werkzeugkasten aus digitalen Spielregeln, Selbstregulation, Team-Arbeitsvertrag, achtsamem KI-Einsatz und 14-Tage-Transferplan, damit Digitalisierung nicht zusätzlich erschöpft, sondern Arbeit klarer, gesünder und wirksamer macht.
FAQ's zu dem Thema "Überforderung durch Digitalisierung vermeiden ":
Digitale Überforderung entsteht, wenn Nachrichten, Meetings, Tools, Updates und neue Anforderungen dauerhaft mehr Aufmerksamkeit binden, als Menschen gesund verarbeiten können. Typische Folgen sind Konzentrationsprobleme, Erschöpfung, Reizbarkeit, Entscheidungsstress und das Gefühl, trotz hoher Aktivität nicht wirklich voranzukommen.
Überforderung durch Digitalisierung lässt sich vermeiden, wenn Teams klare Regeln für Tools, Meetings, Erreichbarkeit und Prioritäten entwickeln. Hilfreich sind feste Fokuszeiten, weniger parallele Aufgaben, ein bewusstes Change-Budget, einfache Kommunikationsstandards und regelmäßige digitale Hygiene, damit Arbeit wieder überschaubarer wird.
Gegen digitale Reizüberflutung helfen Methoden wie Kanban-Kalender, Drei-Fenster-Technik, Pomodoro-Modell, Aufmerksamkeits-Firewall, klare Meetingregeln und kurze Reset-Routinen. Wichtig ist, Unterbrechungen sichtbar zu machen, Aufgaben zu begrenzen und bewusst Pausen einzubauen, bevor das Nervensystem dauerhaft im Alarmmodus bleibt.
KI sollte als Co-Pilot und Strukturhilfe genutzt werden, nicht als zusätzlicher Stressor. Das gelingt durch klare Einsatzfälle, gute Prompts, wenige ausgewählte Tools und bewusste Grenzen. KI kann helfen, Texte zu strukturieren, Prioritäten zu klären und Distanz zu belastenden Themen zu schaffen, sollte aber nicht noch mehr unkontrollierten Output erzeugen.
Das Webinar eignet sich für Fach- und Führungskräfte aus allen Branchen, die ihre Effizienz steigern und gleichzeitig digitalen Stress reduzieren möchten. Besonders hilfreich ist es für Personen, die viele Nachrichten, Meetings, Tools und Veränderungen koordinieren und wieder mehr Fokus, Klarheit und gesunde Leistungsfähigkeit entwickeln wollen.
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